Respektvolles Verhalten im Gebirge
Respekt für die Umwelt und das Leben in den Bergen

Während Ihrer Aktivitäten in freier Natur, insbesondere wenn Sie zu Fuß oder mit dem Mountainbike unterwegs sind, müssen Sie bestimmte Grundregeln einhalten, um die Natur zu schützen, so gut wie möglich kennenzulernen und dabei auch andere Wanderer zu respektieren. Ein gutes Miteinander erfordert von allen Beteiligten gegenseitige Achtung und Höflichkeit.
| Wie lange überdauern Abfälle in der Natur? - Papiertaschentuch: 3 Monate - Zeitung: 3 bis 12 Monate - Streichholz: 6 Monate - Zigarettenkippe: 1 bis 5 Jahre - Kaugummi: 5 Jahre - Obsthaut: 3 Monate bis 2 Jahre - Aludose: 100 bis 500 Jahre - Plastiksack oder-becher: 100 1000 Jahre - Glas: 4000 Jahre
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Weitere Informationen
GTA möchte Ihnen den französischen Umweltschutzverband FRAPNA und die Mountain Riders, zwei Organisationen die Ihnen Begleitung und Hilfe für einen verantwortungsbewussten Bergtourismus bieten, näher vorstellen.
Der französische Umweltschutzverband FRAPNA

Der französische Umweltschutzverband Fédération Rhône Alpes de Protection de la Nature Isère (FRAPNA) hat in Partnerschaft mit dem Conseil Général de l'Isère und in Verbindung mit den Sportkomitees der Départements einen "Guide des bonnes pratiques sportives" (Good-Practice-Leitfaden für den Bergsport) in den Alpen herausgegeben. Ziel ist die Sensibilisierung aller Bergfreunde für die sie umgebende Umwelt.
FRAPNA möchte so auf die Schäden von Natur und Umwelt reagieren, die durch das Wiederaufkommen von Freiluftsportarten in den Alpen entstehen. Die Autoren möchten den Entspannungssuchenden jedoch nicht durch lange Listen von Verboten die Freude verderben. Die sportlichen Aktivitäten entwickeln sich in der natürlichen Umgebung, manchmal jedoch zum Schaden derselben.
Auf der Website der FRAPNA können Sie sich diesen Leitfaden herunterladen.
Mountain Riders
Ziel der Vereinigung Mountain Riders ist die Erziehung zum Umweltschutz und die Förderung der nachhaltigen Entwicklung im Gebirge. Neben symbolischen Aktionen wie beispielsweise die Reinigung der Pisten im Frühjahr entwickelt sie auch lehrreiche Aktionen zur Bewusstseinsbildung bezüglich der Auswirkungen des Massentourismus und des Freiluftsports auf die Ökosysteme in den Bergen.
Mountain Riders möchte weder moralisierend noch schulmeisterlich auftreten, sondern die Bevölkerung für die richtigen Verhaltensweisen zum Schutz der Umwelt sensibilisieren und bei der Bergtourismusbranche sowie den gewählten Vertretern der Bergorte Alternativen einer nachhaltigen Entwicklung fördern.
Die Einstellung der "Öko-Rider": Die Gebirgswelt wird häufig mit wilder und erhaltener Natur verbunden, wodurch sie zu einem beliebten Ort für Freiluftaktivitäten und Tourismus wird. Die Auswirkungen der menschlichen Aktivitäten auf diese empfindlichen Ökosysteme können sich jedoch sehr dramatisch sein.
Die Ratschläge der Mountain Riders finden Sie unter www.mountain-riders.org.












